Helden, Haie und Hodler – warum Krypto eine Männergeschichte ist Stell dir vor, du stößt zum ersten Mal auf Bitcoin. Du liest von einem mysteriösen Genie namens Satoshi Nakamoto, von Visionären wie Vitalik Buterin, von Milliardären wie Michael Saylor, die öffentlich verkünden, alles in BTC umgewandelt zu haben. Du begegnest Begriffen wie „Whales“, „Bulls“, „Alpha“, „Aping in“ und „going to the moon“. Die Community nennt sich gegenseitig „ser“ und „bro“. Bist du willkommen? Vielleicht, wenn du in dieses Bild passt. Wenn nicht, musst du dich erst einmal beweisen. Dieser Artikel untersucht, wie Kryptowährungen sprachlich, kulturell und narrativ fast ausschließlich als männliche Angelegenheit konstruiert werden, und warum das ein Problem ist, das weit über Repräsentation hinausgeht. Zahlen, die unbequem sind Bevor wir über Sprache und Narrative sprechen, ein kurzer Blick auf die Realität: Laut verschiedenen Studien und Umfragen aus den vergangenen Jahren identifiziert sich die gr...