Warum sehen Blockchain-Projekte so hässlich aus? Eine Kritik der Web3-Ästhetik und wie Design Solidarität statt Ausgrenzung fördern kann.
Die Ästhetik der Dezentralität – Warum die meisten Blockchain-Projekte hässlich sind Mal ehrlich: Hast du schon mal versucht, eine DeFi-App zu benutzen, ohne dass deine Augen angefangen haben zu brennen? Oder eine DAO-Oberfläche geöffnet, die aussieht, als hätte sie ein Hacker in den 90ern zusammengeklebt? Willkommen in der visuellen Dystopie des Web3, einem Raum, der sich als revolutionär verkauft, aber optisch oft wie ein digitaler Alptraum daherkommt. Das ist kein Zufall. Die Art, wie Blockchain-Projekte aussehen, verrät mehr über die dahinterstehende Ideologie, als uns lieb sein sollte. Während sich das traditionelle Web in den letzten Jahren zu einer ästhetischen Hochkultur entwickelt hat, denk an die sanften Gradients von Apple oder die minimalistischen Interfaces von Stripe, sieht Web3 oft aus wie ein Relikt aus der Zeit, als blinkende Banner noch cool waren. Der Code ist das Interface: Warum Entwickler*innen Design vernachlässigen Im Web3 herrscht oft die Philosophie: ...